Tagungen & Workshops

7.10.1993 – Sitzung des Arbeitskreises „Geschichte der Geographie“ anlässlich des 49. Deutschen Geographentages in Bochum

  • M. Büttner, Bochum – Bericht über Forschungsaktivitäten zu Mercator
  • F. Köhler, Gotha – Neue Methoden geographiegeschichtlicher Forschung: Eine Datenbank als Wissensspeicher
  • A. Mehmel, Bonn – „Wie ich zum Geographen wurde“ (Theresienstadt 1942–1945). Bericht zum aktuellen Forschungsstand der Edition der Autobiographie A. Philippsons
  • U. Wardenga, Münster -Bericht über laufende und geplante Arbeiten der IGU-Kommission „History of Geographical Thought“

27. & 28.5.1994 – Jahrestagung des Arbeitskreises „Geschichte der Geographie“ – Kontinuität und Diskontinuität der deutschen Geographie in Umbruchphasen

  • I. Hönsch, Leipzig – Kontinuität und Diskontinuität geographischer Forschungs- und Sammeltätigkeit am Länderkunde-Institut Leipzig
  • H.-D. Schultz, Berlin – Schulgeographie und Schulreformdiskussion im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts
  • R. Ogrissek, Dresden – Der Erste Weltkrieg im Spiegel der wissenschaftlichen Aktivitäten des „Vereins für Erdkunde zu Dresden“ und in den geographischen Lehrveranstaltungen der TH Dresden
  • U. Wardenga, Münster – „Nun ist alles, alles anders“: Erster Weltkrieg und Hochschulgeographie
  • G. Zirnstein, Leipzig – Biogeographie vor und nach der Veröffentlichung von Charles Darwins Werk „Über den Ursprung der Arten … 1859“
  • M. Fahlbusch, Basel – Volks- und Kulturbodenforschung in der Weimarer Republik
  • G. Maurer, Göttingen – Kontinuitäten und Diskontinuitäten siedlungsgeographischer Forschung im Zusammenhang mit der NS-Ideologie und -politik. Die politischen Zäsuren 1933 und 1936/39 und ihre Auswirkungen auf den Inhalt geographischer Veröffentlichungen
  • G. Sandner, Hamburg – Die unmittelbare Nachkriegszeit: fachliche, personelle und institutionelle Aspekte 1945–1950
  • H. Böhm, Bonn – Luftbildforschung, Wissenschaftliche Überwinterung – Angewandte (kriegswichtige) Forschung – Rettung eines Paradigmas
  • G. Bahrenberg, Bremen – Der Bruch der „modernen“ Geographie mit der Tradition

3.10.1995 – 50. Deutscher Geographentag in Potsdam.
Fachsitzung 1: Die Geographie in der Moderne: Ein wissenschaftshistorischer Rückblick

  • U. Wardenga, Leipzig – Einleitung
  • H. Schrand, Münster – Heimat als „Geistiges Wurzelgefühl“. Zur Ideologisierung und Instrumentalisierung der Heimat im Erdkundeunterricht
  • G. Maurer, Göttingen – Zur Bedeutung von „Volk“ und „Nation“ in der Siedlungsgeographie nach 1945
  • H. D. Schultz, Berlin – Die Geographie in der Moderne: Eine antimoderne Wissenschaft?

Fachsitzung 2: Die deutsche Landeskunde – Wege zur anwendungsbezogenen Landesforschung

  • U. Wardenga, Leipzig – Von der Landeskunde zur „Landeskunde“

9.10.1997 – Sitzung des Arbeitskreises „Geschichte der Geographie“ anlässlich des 51. Deutschen Geographentages in Bonn

  • A. Daschkeit, Kiel – Phänomen Interdisziplinarität. Konzepte und Erfahrungen aus der Forschungspraxis der deutschen Umweltforschung
  • M. Fahlbusch, Basel – Strukturanalyse der Volksdeutschen Forschungsgemeinschaften. Zur Rolle der Geographen in einer wissenschaftlichen Großinstitution im Nationalsozialismus
  • B. Schelhaas, Leipzig – Institutionenbildung in der NS-Zeit: Die Deutsche Geographische Gesellschaft
  • G. Ringel, Berlin – Geschichte des Geographischen Instituts an der Humboldt-Universität Berlin von 1946 bis 1990

19.3.–21.3.1999 – Workshop zur Geschichte der Geographie für Studierende, Leipzig

  • Referenten: U. Wardenga, I. Hönsch, H. P. Brogiato, H.-D. Schultz, G. Maurer, H. Böhm
  • Ziel des Workshops war, Studierenden der Geographie, die sich im Rahmen von Examensarbeiten mit disziplingeschichtlichen Fragen befassen oder noch befassen wollen, eine Einführung in den gegenwärtigen Stand der disziplinhistorischen Forschung sowie eine methodisch-praktische Schulung im Umgang mit gedrucktem und ungedrucktem Quellenmaterial zu geben.

6.10.1999 – 52. Deutscher Geographentag in Hamburg
Leitthema: Geographie zwischen dem 19. und 21. Jahrhundert
Sitzung 1: Das Eigene und das Fremde. Kolonialismus und Geographie

  • H. Gründer, Münster – Ideologie und Praxis des deutschen Kolonialismus
  • H.-D. Schultz, Berlin – Zwischen Landesnatur und eigener Natur: der Mensch in der klassischen geographie
  • W. Böge, Hamburg – Über einige Zusammenhänge zwischen Wahrnehmung und Handeln. Weltbilder der deutschsprachigen Geographie im Kolonialismus
  • G. Stöber, Braunschweig und H. Kreutzmann, Erlangen – Fragmentierte Weltsichten: Kolbs Kulturerdteile und Huntingtons Civilizations in einer Globalgesellschaft

7.10.1999 – Sitzung des Arbeitskreises „Geschichte der Geographie“ anlässlich des 52. Deutschen Geographentages in Hamburg

  • B. Schelhaas, Leipzig – DDR-Geographiegeschichte. Problemlagen und Zugriffe einer wissenschaftshistorischen Rekonstruktion
  • G. Beck, Berlin – Berlin (Ost) – Berlin (West). Stadtgeographische Forschungen zwischen Nebeneinander und Ignoranz
  • I. Demhardt, Darmstadt – Die Landeskundliche Kommission des Reichskolonialamtes
  • Ch. Pilgrim; Frankfurt/Main – Der ethnisierte Raum. Geographie und Historiographie in mexikanischen und US-amerikanischen Schulbüchern

4.10.2001 – Sitzung des Arbeitskreises „Geschichte der Geographie“ anlässlich des 53. Deutschen Geographentages in Leipzig

  • Chin-Ni Hsieh, Freiburg – Die wissenschaftlichen Untersuchungen der preußischen Ostasien-Expedition 1860-1862
  • S. Höhler, Berlin – Profilgewinn. Die Deutsche Atlantische Expedition (1925–1927) der Notgemeinschaft Deutscher Wissenschaft
  • J. Birkenhauer, München – Herkunft und Entwicklung der beiden Kernparadigmen in der klassischen Geographie Deutschlands (1800–1970) – mit einem Blick nach Frankreich (Vidal de la Blache / Rousseau)
  • B. Schelhaas, Leipzig – Bericht über die Arbeiten im Archiv für Geographie in Leipzig

7. & 8.2.2002 – Gedenkkolloqium zum 150. Geburtstag von Joseph Partsch (1851–1925) Leipzig, Institut für Länderkunde

  • H. P. Brogiato, Leipzig – Leben und wissenschaftliches Werk von Joseph Partsch – ein Überblick
  • R. Zurawek, Wroclaw/Breslau – Joseph Partsch und die Erforschung der Glazialmorphologie der Mittelgebirge
  • J. Klementowski, Wroclaw/Breslau – Spuren des Wirkens von Joseph Partsch im Breslauer Universitätsarchiv
  • I. Hönsch, Leipzig – Der Nachlass von Joseph Partsch im Archiv für Geographie des Instituts für Länderkunde in Leipzig
  • H. D. Schultz, Berlin – Großraumkonstruktion versus Nationsbildung. Das Mitteleuropa Joseph Partschs im Kontext seiner Zeit
  • U. Wardenga, Leipzig – Der erzählte Raum. Formen und Funktionen länderkundlicher Darstellung am Beispiel von J. Partschs “Schlesien”
  • K. Heffner, Opole/Oppeln – Die regionalgeographische Erforschung des schlesischen Raumes seit Joseph Partsch
  • K. R. Mazurski, Wroclaw/Breslau – Polnisch-deutsche Wissenschaftsbeziehungen in der Geographie im 20. Jahrhundert

2.10.2003 – Sitzung des Arbeitskreises „Geschichte der Geographie“ anlässlich des 54. Deutschen Geographentages in Bern
1. Bergwelten. Zur geographischen Erforschungsgeschichte der Hochgebirge

  • Josef Birkenhauer – Die Darstellung der Alpen in der Malerei seit der Frühen Neuzeit
  • Imre Josef Demhardt – Hochgebirgswelten im frühen Kartenbild. Entdeckungen im Spiegel von „Petermanns Geographische Mitteilungen“
  • Henning Meumann – Das Dilemma der „Leitdisziplin“ Geographie in interdisziplinären Projekten: Beispiel MAB Schweiz

2. Aktuelle Forschungsvorhaben und Projekte zur Geographiegeschichte

  • Astrid Mehmel – Geographie und Versailler Vertrag. Politische Diskurse in der Geographie im Schatten von Versailles
  • Bruno Schelhaas – Der Nachlass Wolfgang Hartke als Quelle zur Geschichte der deutschen Hochschulgeographie nach 1945

4.–6.6.2004 – Tagung „Biographien und Autobiographien in der Geschichte der Geowissenschaften und Geographie“, gemeinsam mit dem Arbeitskreis „Geschichte der Geowissenschaften“ am Institut für Länderkunde, Leipzig

  • Ute Wardenga – Zur Erinnerungskultur in der Geographie
  • Martin Guntau – Zu biographischen Arbeiten über Leben und Werk von Geowissenschaftlern
  • Martina Kölbl-Ebert – Biographie einer Biographie. Die denkwürdige posthume Karriere der Martine de Bertereau
  • Bernhard Fritscher – Die „Legende vom Geologen“: Muster biographischer (Selbst)Darstellungen von Geologen und ihre historischen Wurzeln
  • Dirk Hänsgen- „Biography matters“. Literatur- und Forschungsbericht zur Biographik in den Geistes- und Sozialwissenschaften
  • Peter Schimkat – Psychokrieger: Zu biographischen Ansätzen in der deutschen Geologiegeschichtsschreibung
  • Gottfried Hofbauer – Autobiographien. Gratwanderungen zwischen Paradoxien
  • Bruno Schelhaas – „Ich, der Geograph“. Autobiographien von Hochschulgeographen und ihre Bedeutung für die Fachhistoriographie
  • Marianne Klemun – Vergangenheit als Gegenwart: „Autobiographische“ Elemente (Ego-Dokumente) in Vorworten von Publikationen – am Beispiel von Belsazar Hacquets (1739/40–1815) Werken
  • Christoph Spieker – Zur Bedeutung autobiographischen Materials bei der Abfassung von Biographien
  • Franz Köhler – Gibt es eine „Wissenschaftsgeschichte in Lebensbildern“? Zum Standort der Biographie in der Geographiegeschichte
  • Ursula Rack – Tagebücher, Notizbücher, Schiffstagebücher, Korrespondenz als Grundlage für Biographien. Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Transkriptionsarbeiten
  • Folkwart Wendland – Die Rolle von Briefwechseln für die Biographien von Geowissenschaftlern
  • Rotraud Stumfohl – Aufarbeitung von Biographien in Kärntner Quellen
    Klaus Thalheim: Die mineralogische Sammlung von Richard Baldauf (1848–1931) und der archivalische Nachlass
  • Tillfried Cernajsek – Die „Biographischen Materialien“ im Wissenschaftlichen Archiv der Bibliothek der Geologischen Bundesanstalt: eine wichtige Quelle zur Prosopographie österreichischer GeowissenschafterInnen und SammlerInnen
  • Sabine Richter – „Braucht das einer noch?“ – Zur Sicherstellung, Sicherung und Erschließung von Nachlässen und sonstigen Beständen mit Bezug zur Geographie
  • Andreas Erb – Nachlässe, Kommissionen, Amtspersonen – Möglichkeiten zur biographischen Recherche im Sächsischen Bergarchiv Freiberg
  • Angela Kießling – Geowissenschaftliche Nachlässe in der Freiberger Universitätsbibliothek – Erschließung und Nutzung
  • Eugen & Inge Seibold – Nachlässe: Erfahrungen aus dem Freiburger Geologenarchiv
  • Ilse Seibold – Die Fotosammlung im Freiburger Geologenarchiv
  • Heinz Peter Brogiato – Personalnachlässe im Archiv für Geographie des Leibniz-Instituts für Länderkunde, Leipzig
  • Heinz Peter Brogiato – Führung durch das Archiv für Geographie des Leibniz-Instituts für Länderkunde
  • Rolf Kohring & Gerald Kreft – „Tilly Edinger – Leben und Werk einer jüdischen Wissenschaftlerin“ Anmerkungen zur Entstehung einer interdisziplinären Biographie
  • Cornelia Lüdecke – „Sorgende Gattin und wissenschaftliche Helferin“ – Martha Haushofers unbekannter Anteil an der Entwicklung der Geopolitik
  • Günther Schweizer – Marie Pauline Thorbecke geb. Berthold – Geographengattin, Künstlerin, Forschungsreisende, Schriftstellerin
  • Barbara Mohr & Annette Vogt – Erfolgsgeschichten Berliner Geowissenschaftlerinnen – alles nur Ausnahmen?
  • Petra Werner – Ruhm als Inszenierung. Über den Erfolg von Humboldts „Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung“
  • Thomas Kaemmel – Probleme der Erinnerungskultur am Beispiel von Arthur Schoenflies, eines für die Mineralogie bedeutsamen Mathematikers und theoretischen Kristallographen
  • Bernhard Hubmann – Peters und Schwinner: zwei zu Unrecht wenig bekannte Grazer Erdwissenschaftler
  • Rose-Luise Winkler – Vladimir Vernadskij und die empirische Wissenschaftsforschung – Aspekte einer wissenschaftlichen Biographie
  • Peter Kühn – „Ich bin der Geologe von Altenburg!“ Ein Lebensbild des Heimatgeologen Rektor Ernst Kirste (1872–1955)
  • Kujtim Onuzi – Dr. Ernst Nowack (09.10.1891–07.03.1946) – Vor 82 Jahren (1922) Gründer des Albanischen Geologischen Dienstes
  • Christian Schubert – Sozialgeschichtlich Relevantes in der Biographie Abraham Gottlob Werners
  • Friedrich Naumann – Erfahrungen aus Expeditionen „Auf den Spuren Alexander von Humboldts“

Der Tagungsband (57 Seiten) der Tagung ist als PDF-Dokument verfügbar.

17.10.2008 – Kolloquium zum 150. Geburtstag von Albrecht Penck (1858–1945), gemeinsam mit der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin

  • Norman Henniges – Albrecht Penck: ein Lebensweg
  • Hans-Dietrich Schultz – Der politische Penck
  • Ute Wardenga – „Beobachtung als Grundlage der Geographie“: Albrecht Penck als Geomorphologe
  • Konrad Rögner – Albrecht Penck in der Geomorphologie heute
  • Lothar & Gudrun K. Zögner – Einführung in die Ausstellung zu Albrecht Pencks

26.–28.09.2008 – gemeinsame Sektion mit beim Arbeitskreis „Geschichte der Geowissenschaften“ bei der 91. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik in Darmstadt
Sektion IV – „Die Vermessung des Fremden. Erdwissenschaftlicher Diskurs als koloniale Praxis?“

  • Bernhard Fritscher – Vom ‚Humboldtschen Ideal’ zum ‚kolonialen Blick’: Das Indien-Bild der Gebrüder Schlagintweit
  • Susanne Pickert – Die Aneignung des Heiligen Landes durch Beobachtung und Beschreibung in Pilgerberichten des hohen und späten Mittelalters
  • Heinz Peter Brogiato – Ein liberaler Kolonialist? Hans Meyer und sein Blick auf Ostafrika
  • Felix Holderer – Imperiale Begegnungen mit Asien. Karl Futterers Expedition durch Innerasien 1897–1899

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